Was bedeutet „Allrounder“ im Tennis?
Ein Allrounder ist kein Spezialist, sondern ein Chamäleon, das jedes Spielfeld beherrscht. Kurz gesagt: Er kann vom Grundlinienspiel bis zum Netzspiel alles abliefern. Deshalb sind diese Spieler die wahren Joker im Turnier‑Bett.
Die Top‑5 der Vielseitigkeit
Hier ein schneller Überblick: Novak Djokovic beeindruckt mit unbeugsamer Defensivarbeit und überraschenden Aufschlagvarianten, während Daniil Medvedev das Spiel aus der Ferne konstruiert und gleichzeitig im Rückhand‑Cross‑court brennt. Andererseits bringt Carlos Alcaraz mit explosiver Athletik und einem feinen Touch am Netz ein ganz neues Level. Und dann ist da noch Alexander Zverev, der mit seiner Größe und Präzision fast jeden Schlag variieren kann. Schau dir das Ranking auf tennisweltranglistede.com an – du erkennst das Muster sofort.
Warum die Nummer 6 bis 10 nicht zu unterschätzen sind
Manche denken, nach den Top‑Fünf klingt die Show aus. Falsch! Jürgen Murray mischt das Feld mit seiner Rückhand‑Slice, während Holger Rune das Spiel mit aggressivem Returnspiel aufmischt. Felix Auger‑Lacassagne ist ein Paradebeispiel für ein allround‑Taktik‑Kit: Er kombiniert Spin, Platzierung und physische Präsenz. Der deutsche Klassiker, der immer wieder für Überraschungen sorgt, ist kein Zufall.
Wie Allrounder das Match‑Tempo bestimmen
Sie kontrollieren das Tempo, indem sie den Ballwechsel schnell oder gemächlich gestalten. Ein kurzer Satz, ein langer Ballwechsel, ein plötzliches Drop‑Shot‑Geplänkel – das ist ihr Repertoire. So zwingen sie den Gegner, ständig umzuschalten, was mental kostet. Die Wahrheit: Ohne einen echten Allrounder wird das Match zur Monotonie.
Strategische Tipps, um selbst vielseitiger zu werden
Trainiere dein Aufschlag- und Rückschlagspiel simultan. Variiere die Platzierung, nicht nur die Geschwindigkeit. Nimm dir ein Video von Alcaraz vor und analysiere, wie er das Netz nach dem Grundlinienspiel angreift. Und vergiss nicht: Kondition ist das Fundament, sonst bricht die Vielseitigkeit bei langen Ballwechseln zusammen.
Zum Abschluss: Setz dir ein konkretes Ziel – zum Beispiel drei neue Schlagvariationen pro Woche – und integriere sie sofort ins Training. So wirst du zum Allrounder, den jede Top‑20‑Mannschaft fürchten wird. Act now.










